
Hören Sie auf, mit Ihren Gallium-Iodid-Lampen zu raten!
Wenn Sie hochepräzise Bearbeitungen von PCBs durchführen oder Photoresistmaterialien belichten müssen, wissen Sie, was das bedeutet: Man benötigt ein sehr spezielles Licht – und dieses Licht muss perfekt sein. Wir entwickeln unsere Gallium-Iodid-Lampen so, dass sie diesen hohen Ansprüchen gerecht werden können. Doch es gibt ein Problem: Die Intensität der Lampen kann mit der Zeit abnehmen, was dazu führt, dass eine ganze Charge von PCBs beschädigt wird.
Warum Gallium-Iodid?
Wir verwenden Gallium-Iodid, weil es das Emissionsspektrum in Richtung längerer UV-Wellenlängen verschiebt. Mit anderen Worten: Das Licht dringt tiefer in die dicken Schichten des Photoresists ein – dadurch wird eine gleichmäßige Aushärte des Materials gewährleistet.
Aber es gibt einen Haken: Diese Lampen werden sehr heiß. Wenn man die Kühlventilatoren nicht richtig einstellt, geht die Lampe schnell kaputt.
Keine manuellen Prüfungen mehr nötig
Die meisten Betriebe nutzen immer noch manuelle Radiometer, um die Intensität der Lampen zu überprüfen. Ehrlich gesagt: Das ist ein Risiko, das man nicht eingehen sollte. Wir haben stattdessen ein System zur Fernüberwachung der Energieverbrauch eingebaut. So kann man einfach auf dem Bildschirm sehen, wie Spannung und Stromverbrauch sind.
Es geht nicht darum, irgendein „intelligentes“ Gerät zu haben – es geht um echte Daten. Wenn der Energieverbrauch um auch nur 2% schwankt, ist das meist ein Zeichen dafür, dass die Elektroden abnutzen. Man kann dann einfach den Austausch der Lampen während der nächsten Pause vornehmen – anstatt dass die Produktion mitten im Arbeitstag zum Stillstand kommt.
In der Praxis einsetzen
Die Installation dieser Lampen in der Fabrik ist eigentlich ziemlich einfach. Allerdings braucht man eine stabile Stromversorgung. Wir empfehlen daher spezielle Stromkreise, damit elektromagnetische Störungen die Sensoren nicht beeinträchtigen.
Die Lampen passen genau an die Stellen, an denen normalerweise UV-Lampen verwendet werden. Der einzige Unterschied ist ein kleines IoT-Modul, das am Ballast angebracht ist.
Ja, die Installation erfordert zunächst etwas mehr Mühe. Aber man muss nicht mehr raten, ob die PCBs richtig gehärtet werden. Außerdem signalisiert das Monitoring-System bereits bei ersten Anzeichen von Überhitzung Probleme – bevor das Quarzkörper der Lampe beschädigt wird. Das ist doch ein Vorteil, oder?